• Du Und Ich In LA

Podcast Episode 02: Inside Hollywood - Karriere Tipps, unmoralische Angebote & Ryan Gosling!

Updated: Jan 12

In unserer zweiten Folge von Du und Ich in LA sprechen wir mit der deutschen Schauspielerin Vanessa Eichholz über ihr spannendes Leben in Los Angeles. Was sagt man wenn man Ryan Gosling beim Tierarzt trifft? Wie schafft es ein deutscher Schauspieler in Hollywood Fuß zu fassen? Warum man alles stehen und liegen lassen sollte wenn die Olsen Twins anrufen. Und natürlich sprechen wir auch über die Schattenseiten Hollywoods und Vanessa´s Begegnungen mit skrupellosen Filmproduzenten.


Silke Burmeister: Hallo aus Hollywood und herzlich willkommen zu unserer zweiten Episode von Du und ich in LA.


Sophie Seifried: aus Hollywood haha

Silke Burmeister: Das klingt so gut… Hollywood!


Sophie Seifried: Und passend zum Thema Hollywood haben wir heute eine tolle deutsche Schauspielerin zu Gast, die etwas aus dem Nähkästchen plaudern wird.


Vanessa Eichholz: (Teaser O-Ton) Mächtige Produzenten wie Harvey oder Manager oder Agenten, die haben die Tür zum Erfolg. Und wenn die Frau dann Erfolg haben möchte, muss sie oder muss sie nicht. Aber manche gehen durch die Tür.


Sophie Seifried: Und ob Vanessa tatsächlich durch diese Tür gegangen ist, werdet ihr später in unserem Gespräch erfahren.


Silke, bist du denn nach L.A. Gekommen, um Schauspielerin zu werden? Silke Burmeister: Nein, ich bin tatsächlich hergekommen, um Journalismus zu studieren. Ja, Broadcast Journalism hab ich damals auf dem Santa Monica College studiert. Vor ganz, ganz, ganz vielen Jahren. Also ich wusste schon immer, dass ich Redakteurin, Journalistin werden wollte. Aber ich gebe zu, ich war kurz auf der Schauspielschule! So wie Millionen andere hier. Eine Freundin von mir hat mich überredet. Wir haben zusammen eine Acting Class genommen, bei der Stella Adler Academy. Sophie Seifried: Wow. Silke Burmeister: Es ist eine der bekanntesten Schulen hier in LA, auf dem Hollywood Boulevard. Und dann gibt's ja noch Lee Strasberg. Das war für mich aber eher so ein Hobby. Und ich hatte damals schon Schauspieler interviewt. Damals noch nicht fürs Fernsehen, sondern für deutsche Zeitschriften. Und ich fand das ganz interessant, auch mal ein bisschen Background Storys zu bekommen. Wie fühlt sich ein Schauspieler? Wie bereitet er sich auf die Rollen vor? Das war wirklich eine ganz coole Schule. Hat richtig Spaß gemacht. Nicht ganz so teuer wie andere. Vor allem, hier sind die Unis ja unbezahlbar. Also wenn man Film und Sschauspielerei bei UCLA studieren möchte. Das geht ja gar nicht. Und ja, das ist auf jeden Fall ein guter Weg, um hier Schauspielunterricht zu nehmen. Also auch für die, in Deutschland, die interessiert sind an Schauspielerei oder die von einer Schauspielkarriere träumen…


Stella Adler Academy und Lee Strasberg sind ganz gute Schulen, dort kann man sich bewerben und ein Visum bekommen.


Sophie Seifried: Aber was kosten die so zirka? Weißt du das?


Silke Burmeister: Ich glaube, damals war das um die 6-7000 Dollar pro Jahr. Das wird mit Sicherheit jetzt das Doppelte sein. Also bestimmt 16-17.000. Und ja, wahnsinnig teuer. Aber im Vergleich zu den Unis hier, ist das dann quasi ein Schnäppchen. Denn wenn man z.B. bei der UCLA studieren möchte, Film oder Theater, dann kostet das gleich mal 40.000 Dollar pro Jahr aufwärts.


Sophie Seifried: Ja, also klar, ja, viel teurer, ja. Silke Burmeister: Und du? Hast du auch von der Big Hollywood Karriere geträumt?


Sophie Seifried: Nee, Big Hollywood Karriere? Wirklich noch nie in dem Sinne. Ich hab früher mal neben meinem Studium als Statist gearbeitet. Bei Gute Zeiten, Schlechte Zeiten.


Wenn man so 15 Jahre oder wahrscheinlich 18 Jahre zurückgeht, wird man mich wahrscheinlich irgendwo sehen.


Wie ich im Fasan sitze….Die Serie gibt es ja immer noch….also glaube ich zumindest. Als Statist war es echt ein super Job. Du hast relativ viel Geld bekommen.


Musstest im Prinzip gar nichts machen. Hattest die ganze Zeit frei. Also es waren schon lange Tage. Du musst halt schon irgendwie den ganzen Tag dort sein. Hattest aber die meisste Zeit Freizeit und ich konnte für die Uni lernen. Und ich bin in Berlin groß geworden. Da war Babelsberg relativ nah dran. Das war das einzigste wirklich was ich in der Schauspiel-Richtung gemacht habe.


Silke Burmeister: Der Grund war bestimmt, dass du in den Leon so verliebt warst, dass du unbedingt an seiner Seite spielen wolltest, oder? Und dann hast du dich beworben als Statist. Sophie Seifried: Ich glaube wir hatten aber nie eine gemeinsame Szene.


Aber da war auf jeden Fall viel Konkurrenz, muss man auch sagen, es war immer sehr krampfig, weil wirklich viele gehofft haben entdeckt zu werden. Viele Statisten wollten unbedingt Sätze sagen. Ein paar haben es dann auch geschafft. Irgendwie. Silke Burmeister: Wie? Sophie Seifried: Keine Ahnung. Die ganzen Leute, die hinter der Bar gearbeitet haben. Es waren ja immer die gleichen Leute, die dann halt auch ab und zu mal einen Satz bekommen haben, den sie sagen durften. Da kriegst du auch gleich viel mehr Geld wenn du was sagen darfst. Das war schon echt auch ein ganz schöner Konkurrenzkampf für die Leute, die da als Statist arbeiten wollten.


Silke Burmeister: Das glaube ich. Aber wenn du einmal eine größere Rolle bekommen hast in der Serie, dann warst du auch ganz schnell ein Soapstar und bist 10-20 Jahre dabei.


Sophie Seifried: Die Frage ist natürlich Wenn du wirklich Schauspieler sein willst, wie anspruchsvoll ist das Ganze dann über Jahre hinweg? Na so ein paar Jahre vielleicht mal irgendwie und sich dann weiterentwickeln. Aber ich meine jetzt wie der Gerner, der muss ja länger als 20 Jahre dabei sein und dort jeden Tag dann hin zu düsen. Und die Rolle entwickelt sich ja auch nicht wahnsinnig weiter.


Silke Burmeister: Mensch, ich würde den Gerner auch gerne mal kennenlernen.


Sophie Seifried: Nee, das war wirklich das einzigste was ich in der Schauspiel Richtung machen wollte. Und das andere hat aber nicht wirklich so viel mit Schauspiel zu tun. Ich wollte immer wahnsinnig gerne in Disneyland als so ein Charakter bei der Parade oben drauf sitzen.


Hab mich dann auch wirklich bei Disney in Paris beworben und ich dachte auch das Interview wär super gelaufen. Und dann haben sie mir aber nicht die Rolle der Prinzessin angeboten, sondern ich musste an der Rezeption im Disneyland arbeiten.

Ich weiß auch, was der Fehler war, weil ich ja außer Deutsch und Englisch auch noch Französisch spreche. Und wenn du dreisprachig bist, wollen sie dich halt nicht als stummen Charakter oben haben, sondern schön an der Hotelrezeption arbeiten lassen.


Silke Burmeister: Du warst also zu intelligent für den Job. Sophie Seifried: Das hab ich mir zumindest schön geredet. Ja, das hab ich dann zwei Wochen gemacht, und dann hab ich auch gesagt nee, sorry, Leute, darauf hab ich auch keinen Bock. Und das war´s dann auch mit meiner Disneyland Prinzessinnen Erfahrung.


Silke Burmeister: Hier in LA arbeiten ja auch wahnsinnig viele als Extras, was auf Deutsch Statist heißt. Aber die meisten Schauspieler hier sind eigentlich Kellner, muss man ja mal sagen. Ich glaube, die Restaurants hätten überhaupt keine Kellner, keine Mitarbeiter, wenn es nicht so viele arbeitslose Schauspieler hier gäbe in Hollywood. Oder Leute, die halt noch nicht von ihren Schauspiel Gagen richtig leben können. Z.B. Chris Pratt, ein riesen Schauspieler. Jetzt hat er genug Geld. Millionär wahrscheinlich. Der hat mir letztens im Interview gesagt, dass er am Anfang, als er nach LA kam, auch im Restaurant gejobbt hat.


Sophie Seifried: Hat er gesagt in welchem?


Silke Burmeister: Nein, hab ich nicht gefragt. Ich musste ihn nämlich noch fragen, ob er schon mal gestrippt hat, weil angeblich gab es ein Video im Internet.


Sophie Seifried: Und?


Silke Burmeister: ja, er hat ganz cool reagiert, ist aufgestanden und hat gestrippt…. Nein, leider nicht.


Sophie Seifried: Da ist man glaub ich heutzutage in der Welt von Social Media echt vorsichtig, weil den meisten wird bewusst sein, und die meisten haben ja diese Hoffnung, dass wirklich aus der Schauspielkarriere was wird, dass es dann doch rauskommt, was sie davor gemacht haben. Na also ich glaube, wenn du heutzutage als Nebenjob strippst und dann auf einmal ein Oscar gewinnst, kannst du aber wissen, dass das Video irgendwo auftaucht.


Silke Burmeister: Naja, aber ich meine, dafür muss man sich ja auch nicht schämen, denn wenn man einen Traum hat, es ist einfach manchmal so schwierig, ihn zu verwirklichen.


Sophie Seifried: Aber ich meine, es ist ja trotzdem irgendwie den meisten glaub ich schon bisschen unangenehm, wenn du irgendwie hier in Jumbos Clown´s Room auf der Theke rumgehüpft bist


Silke Burmeister: Ohhh in Jumbo´s Clowns Room müssen wir unbedingt mal hin.


Cooler Tipp, das ist ein Stripclub aber eher ungewöhnlich. Nicht ohne ohne.


Sophie Seifried: Das darf man hier ja sowieso nicht. Also hab ich gehört. Ich war jetzt echt nicht so viel Stripclub hier, aber es ist so, entweder ganz nackig, aber dann wird kein Alkohol serviert oder sie behalten Unterwäsche an und dann wird getrunken.


Silke Burmeister: Stimmt, so ist es. Sophie Seifried: Irgendwie verrückt. Und Jumbo´s Clowns Room ist eigentlich wie so eine Dive Bar, würde man sagen. Silke Burmeister: Die Bar hat ein old school Feeling und ist auf jeden Fall ein cooler Laden. Das sind wirklich Tänzerinnen, die können ihre Beine und Arme bewegen, das ist unglaublich, also die eine könnte im Zirkus als Akrobatin arbeiten. Dann gibt's wiederum eine, die es voll tätowiert. Also wirklich alles coole, unterschiedliche Frauen. Und da geht wirklich Frau und Mann hin. Also wann gehen wir mal zusammen hin?

Sophie Seifried: Ja, müssten wir mal machen.

Silke Burmeister: Vielleicht feiern wir da Silvester, das ist doch eine gute Idee. Sophie Seifried: Ja, zumindest wollten wir uns jetzt dieser ganzen Schauspielerei auch mal genauer widmen, weil es ja doch der Grund ist und der Traum von vielen warum sie nach Hollywood kommen.


Silke Burmeister: Und hier ist auch schon unser Gast, die wundervolle deutsche Schauspielerin Vanessa Eichholz. Eben war sie noch auf den Bunte Beauty Tagen in München und jetzt sitzt sie schon bei uns im Studio in Silver Lake, aka Wohnzimmer. Hallo Vanessa, hallo und herzlich willkommen!


Vanessa Eichholz: Und ja, ich freue mich hier zu sein nach dem langen Flug.


Silke Burmeister: Wie war's denn in München?


Vanessa Eichholz: Es war super. Also es waren meine ersten Bunte Beauty Days und ich war ja bei einem Panel mit Boris Entrup, ein Make up Artist in Deutschland, einem sehr Bekannten und war super. Super Stimmung, super Leute, gutes Networking.


Sophie Seifried: Was hast du da genau gemacht?


Vanessa Eichholz: Ich war als Beauty Expertin eingeladen und zwar habe ich über die neuesten Hollywood Beauty Trends gesprochen, also Make up und Beauty Trends und so weiter. Und Boris, der ja auch der Make up Artist für Germany´s Next Topmodel ist und für Maybelline arbeitet, hat mich geschminkt und da haben wir über die neuesten Trends gesprochen.


Silke Burmeister: Ach cool, was sind die neuesten Trends? Ich meine, wir leben hier in Hollywood. Aber klär uns doch bitte trotzdem mal auf.


Vanessa Eichholz: Also ganz blauer Lidschatten ist gerade in so wie aus den 80er Jahren. So ein bisschen.


Silke Burmeister: Erinnert mich an meine Mutter. Die hat nämlich blauen Lidschatten getragen, also in den 80er Jahren. Vanessa Eichholz: Wirklich!?


Sophie Seifried: Und München ist ja auch deine Heimatstadt. Also fast.


Vanessa Eichholz: Ich bin in Bad Mergentheim geboren und auch erst einmal aufgewachsen und bin dann während des Gymnasiums nach München gezogen. Aber ja, immer wenn ich jetzt in Deutschland bin, bin ich in München.


Silke Burmeister: Und hast du dann Heimweh nach LA? Oder ist es schon, dass du dich trotzdem noch zuhause fühlst in Deutschland?


Vanessa Eichholz: Ich fühle mich in Deutschland auch zu Hause. Da ist meine Familie, meine Nichte und mein Neffe und meine Schwester, mein Bruder, mein Vater. Und ich bin ja auch beruflich öfter in Deutschland, also gerade zum Drehen oder jetzt wie für die Bunte Beauty Days. Also ich unterscheide es jetzt gar nicht so, ich war dieses Jahr, glaub ich vier oder fünf mal in Deutschland und genieße es so ein bisschen, dass ich das Beste von beiden Welten gerade bekomme. Silke Burmeister: Vanessa, wo kann man dich denn sehen? Was für Filmprojekte hast du zuletzt gemacht?


Vanessa Eichholz: Also zuletzt war ich in der Hellboy Produktion zu sehen. Das ist ja ein Reboot von den zwei Hellboy Filmen, die Anfang 2000 rausgekommen sind mit Ron Perlman. Der Reboot ist jetzt mit David Harbour und Milla Jovovich und wir haben in Bulgarien gedreht. War total cool da mitzumachen. Wir hatten auch echt eine super Premiere in New York und es ist schon was bei einem Blockbuster dabei zu sein. Das war auch schon immer ein Traum von mir und der hat sich erfüllt. Und ich war auch bei der Netflix Produktion dabei. Die heißt Lost in Space, Verschollen zwischen fremden Welten.


Silke Burmeister: Übrigens jetzt, wo du das erzählt. Genau. Ich erinnere mich, dass ich Fotos auf Instagram gesehen habe von dir. Bei der Premiere. Ich glaube, das war von Hellboy.


Vanessa Eichholz: Genau das war in New York. Genau mit Milla Jovovich, Jovovich oder Jovovich. Wie spricht man die richtig aus?


Silke Burmeister: Ich sage immer Jovovich, aber who knows…okay, Vanessa guckt Sophie an, Sophie guckt mich an…hmm....keiner weiß es. Mila, halt. Und heute früh habe ich gesehen, dass sie schwanger ist. Vanessa Eichholz: Genau. Die hat ein ganz tolles Foto gepostet, hab ich auch gesehen Silke Burmeister: Ja, mit einem schönen Bauch und sie hat gemeint, dass sie total froh ist, dass es dem Baby sehr gut geht, weil sie nämlich auch ein paar Ängste hatte. Weil sie ja ein bisschen älter ist. Das Bild fand ich total natürlich. Und dann hab ich erst mal gegoogelt wie alt ist sie eigentlich? Dreiundvierzig. Also jetzt nicht alt. Aber natürlich ist das so ein Alter, wo schon ein paar Risiken auftreten könnten. Aber sie sieht super aus. Wie war sie zu dir?


Vanessa Eichholz: Mira, die ist total witzig. Sie ist total nett. Also das Lustige war auch am Set, dass die Make up Leute immer gesagt haben, also die Frauen am Set sind immer total nett, aber die Männer sind solche Diven. Es war total lustig. Also sie war wirklich total nett. Ich habe mit ihr leider keine Szenen gedreht, aber sie war am Set und sie war auch bei der Premiere und total natürlich und einladend und kommunikativ in der kurzen Zeit, wo ich sie kennengelernt habe.


Silke Burmeister: Hier in Hollywood wimmelt es ja von Schauspielern. Wie empfindest du das denn? Also gerade als deutsche Schauspielerin. Wie hart musst du um Rollen kämpfen?


Vanessa Eichholz: Es ist ja um einiges schwieriger, als man sich das immer vorstellt. Ich kann mich erinnern, als ich auf der Schauspielschule war, dann denkt man sich Oh wow! Ich werde diese ganzen tollen Rollen angeboten bekommen und so weiter. Und dann wird man in die Realität geschmissen und dann muss man erst mal schauen, wie man überhaupt Geld verdient, ob man Geld verdient. Und es ist wahnsinnig hart. Es ist aber auch in Deutschland hart, dieser Beruf, der wirklich überall hart ist. Und ich glaube, dass es auch immer schwieriger wird, weil früher hatte man die Konkurrenz direkt in LA im Casting Zimmer sitzen. Heutzutage wird nur noch sehr viel über Self Tapes oder wie man in Deutschland sagt Videol Castings gearbeitet. Das heißt, man nimmt sich selber auf zu Hause oder man geht ins Studio und schickt es dann an den Carsting Direktor über den Agenten. Und dadurch haben eben Leute aus der ganzen Welt darauf Zugriff. Einfach. Es ist nicht nur so, dass jetzt nur die Leute im Casting Zimmer sitzen, sondern das ist wirklich Zusendungen von überall her gibt. Und es macht den Markt natürlich um einiges größer, aber die Konkurrenz eben auch und es wird eigentlich immer schwieriger. Man muss sich dann immer mit so Sachen helfen wie Werbe Deals oder gerade auch, dass man auf Instagram aktiv wird und sich so einen Namen heutzutage macht. Man muss da auch wirklich auf Social-Media aktiv sein und Aufmerksamkeit generieren, wo man kann, damit man auch für die Rollen ernster genommen wird.


Sophie Seifried: Gibt es denn die berüchtigte Casting Couch wirklich? Vanessa Eichholz: Also bei Casting Couch glaube ich, stellen sich die Leute Schafen mit dem Direktor vor, der der böse ist. Aber die Casting Direktoren sind meistens Frauen oder schwule Männer. Also da muss man sich nicht fürchten. Die Schlimmeren sind eigentlich Agenten, Manager oder auch Produzenten, die einem dann entweder versprechen klar bei Agenten, dass sie einen vertreten oder eben bei Produzenten, dass sie natürlich dann einen casten können über den Carsten Direktor hinweg. Ja und ich hab da auch meine eigenen Erfahrungen gemacht in LA und in Deutschland. Silke Burmeister: Ich glaub hier hat jeder ne Story zu erzählen. Da bin ich gespannt. Vanessa Eichholz: Ich glaube, dass inzwischen die Männer da ein bisschen vorsichtiger geworden sind. Aber es ist natürlich immer noch so. Bei mir wars vor ein paar Jahren, dass ich Kontakt hatte mit einem Manager, der auch viele Stars vertritt und hatte mit dem Lunch und hab mir Tipps geben lassen, was ich machen könnte. Und dann hat er mir erzählt, dass er jetzt anfängt auch Filme zu produzieren, damit ich gleich weiß, dass er ein bisschen mehr Macht hat. Und dann hab ich erzählt, was ich so mache und hab ich zu ihm gemeint, was könnte ich denn noch machen als Tipp? Dass er mir irgendetwas sagen kann, was die anderen vielleicht nicht machen, wo ich vielleicht herausstechen könnte. Und dann hat er zu mir gesagt Naja, also du könntest bei mir um 9 Uhr abends so alle zwei Wochen dienstags auftauchen, weil da ist meine Frau nicht d. Da ist sie immer unterwegs und ich so okay, und wie würde es dann funktionieren? Weil ich wollte es dann genau wissen. Ja, es ist ein totaler Business Deal. Also ja nicht, dass ich mir eine Affäre vorstellen würde, weil er ist ja verheiratet und eine Scheidung wär viel zu teuer, sagte er. Aber wenn ich da um neun Uhr abends so alle zwei Wochen dienstags auftauchen würde, dann könnte er sich schon etwas vorstellen. Also dann wäre vielleicht was machbar in dem Film, den er gerade produziert oder so..


Silke Burmeister: Hast du es gemacht? Sophie Seifried: Deswegen habe ich Vanessa Dienstag abends immer nie gesehen.


Silke Burmeister: Ah ja, deswegen sitzen wir auch heute an einem Mittwoch zusammen.


Sophie Seifried: Genau Vanessa Eichcholz: Ich habe es natürlich nicht gemacht. Wir haben Sushi gegessen und mir ist erstmal das Sushi im Hals stecken geblieben. Weil was antwortet man denn da? Weil man will die Person jetzt auch nicht verärgern, weil der jetzt schon mächtig oder relativ mächtig in Hollywood war. Auf der anderen Seite möchte man es natürlich auch nicht machen und es ist immer so ein Teufelskreis, in dem man dann irgendwie gefangen ist. Und ich war dann so ein bisschen frech und hab zu ihm gemeint: Naja, also bei mir ist halt das Problem, dass wenn ich mit Männern schlafe, dass ich dann auch Gefühle für die entwickeln würde und dass wenn ich jetzt mit ihm schlafen würde, dass ich dann natürlich das mit seiner Frau nicht akzeptieren könnte. Also irgendwann will ich die dann halt mal anrufen oder so. Und da hat er dann total Angst bekommen. Also am Ende hat er dann mehr Angst vor mir als ich von ihm.


Silke Burmeister: Smart und mit selbstbewusstsein gelöst.


Vanessa Eichcholz: Ja und ich meine, da muss man ja auch das Selbstbewusstsein haben, um sowas dann auch zu sagen. Silke Burmeister: Ja, du hast ja eigentlich ein bisschen geschauspielert bei deiner Antwort. Super.


Vanessa Eichcholz: Ich hab geschauspielert. Ich dachte mir jetzt, so schmeichel ich ihm ein bisschen, weil er natürlich auch nicht der Attraktivste war. Und ich glaube, dass er sich gedacht hat Oh wow, die würde sich dann nämlich verlieben. Also wie toll ist das denn? Also das Ego geschmeichelt sozusagen. Aber natürlich die Angst, weil ich ja wusste, dass er verheiratet ist. Oh Gott, die kann ja nicht meine Frau anrufen. Die Scheidung ist so teuer, das kann ich mir nicht leisten.


Sophie Seifried: Aber trotzdem krass. Ja, wenn man so ein dreistes Angebot bekommt, dass du drüber nachdenken musst, wie du ihn jetzt nicht beleidigst in deiner Antwort. Vanessa Eichcholz: Na total. Weil eigentlich müsste er ja darüber nachdenken, dass er mich nicht beleidigt, eben überhaupt sowas anzubieten.


Sophie Seifried: Ich meine, du warst ja offensichtlich, wenn er schon genau weiß, welchen Tag und wie es ablaufen soll, mit Sicherheit nicht die erste, der sowas angeboten hat.


Vanessa Eichcholz: Vollkommen richtig. Und das ist es. Das ist das Schlimme eigentlich, dass die Männer hier in Hollywood…das ist schon so ein Boys Club und die haben einfach die Macht, mächtige Produzenten wie Harvey oder Manager oder Agenten, die haben die Tür zum Erfolg. Und wenn die Frau dann Erfolg haben möchte, muss sie oder muss sie nicht, aber manche gehen durch die Tür. Ja, und ich bin natürlich nicht durch diese Tür gegangen. Ich habe auch studiert und ich kann auch am Ende noch einen anderen Job annehmen. Aber viele Frauen, die hier herkommen, die irgendwie 18 sind und naiv sind und sich dann denken, dass ist meine einzige Chance, die machen das dann. Und das ist halt das Schlimme, dass die Männer ihre Macht so ganz übel ausüben. Eigentlich. Anstatt zu sagen okay, ich bin in der Machtposition, ich sollte eigentlich die Frauen besser behandeln. Das ist, glaube ich, das Schlimme an der Sache. Nicht, dass Frauen nicht mit Männer Sex haben in dem Business oder dass da auch mal was vielleicht nicht ganz so gut abläuft, sondern dass diese Machtposition so ausgenutzt wird. Ich kenne auch Fälle, wo die Frauen es darauf angelegt haben und da waren die Männer nicht wirklich schuld. Ich kenne auch Leute, Bosse von Studios, die mir auch schon gesagt haben oh Gott, die Frauen springen fast auf mich drauf. Bei gewissen Events, glaube ich, das ist ein zweischneidiges Schwert. Im Moment ist es glaub ich auch so umgeschlagen. Inzwischen darf man sich ja nicht einmal mehr umarmen teilweise. Und die Männer haben ja echt große Angst. Auch was ich manchmal ein bisschen lustig finde. Aber ich glaube, man darf es auch nicht zu krass machen. Ich glaube, was wirklich das Schlimme ist, wenn wie gesagt jemand seine Macht ausnutzt. Aber man darf es auch nicht zu ernst als Frau nehmen. Man kann auch glaub ich sich ganz gut wehren. Ich fand es jetzt auch nicht toll, wie der mich angegangen ist, aber letztendlich hab ich einen Weg gefunden daraus und ich glaube, dass man als Frau da auch einen Weg raus finden kann. Aber klar, es schlägt sich halt auf die Karriere aus. Ich glaube die Frauen, die das teilweise schon drauf angelegt haben, haben dann auch teilweise Karriere Sprünge gemacht. Das darf man auch nicht vergessen. Und vielleicht kommen wir alle ja irgendwann mal hoffentlich an den Punkt, wo man das nicht mehr machen muss, um Karriere Sprünge zu bekommen. Silke Burmeister: Was war denn dein verrücktestes LA Erlebnis?

Vanessa Eichcholz: Also da gibt's glaub ich sehr viele verrückte Erlebnisse, weil ich immer von einem auf den nächsten Tag so viel ändern kann. Aber eines der wirklich coolsten oder verrücktesten Erlebnisse war ich saß beim Tierarzt und Ryan Gosling kommt rein mit seinem Hund und setzt sich direkt neben mich und fängt an mit mir zu plaudern. Sophie Seifried: Wow, was hat er gesagt?


Vanessa Eichcholz: Also ich war total Star struck. Also ich bin normalerweise ja nicht so, ich bin ja dran gewöhnt, dass man irgendwie Diane Kruger im Supermarkt sieht oder alle möglichen Celebrities. Aber bei ihm war ich dann echt schon Star struck, weil ich ihn halt auch ganz toll finde. Und er hat sich neben mich gesetzt und hat dann angefangen mit mir zu reden, da lag so eine Zeitschrift über Katzen. Und dann hat er sich mit mir über dieses Katzen Magazin totgelacht. Über lustige Bilder. Dann hat er gefragt, wo ich her wäre und er liebt Berlin und wie toll Berlin doch wäre. Er hat mir von Berlin vorgeschwärmt und es war jetzt auch nicht so eine lange Konversation, aber für mich wird es immer in Erinnerung bleiben.


Sophie Seifried: Da wäre man schon gerne wieder Tierärztin… Silke Burmeister: Ja, also Ryan Gosling ist schon hot. Und wie hieß sein Hund?


Vanessa Eichcholz: Sein Hund, heißt George.


Silke Burmeister: Und was war das für einer?


Vanessa Eichholz: Ein Mischling. Auch ein Rescue Hund, der gerettet wurde. Und er war total begeistert von Joy.


Silke Burmeister: Du hättest dich als Dogsitter anbieten können. Das ist ja eigentlich ein richtiger Beruf hier. Man sieht hier so viele Leute, die fünf bis zehn Hunde, also mit fünf bis zehn Hunden Gassi gehen, in dem Runyon Canyon, in den Hollywood Hills oder im Griffith Park.


Vanessa Eichholz: Also man sieht hier lauer Hundesitter total und eigentlich als Schauspieler oder Schauspielerin auch praktisch, weil sehr flexibel. Und man kann trotzdem zu Castings gehen. Also hätte ich eigentlich echt machen sollen.


Silke Burmeister: Hast du denn noch einen anderen Job, den du machst? Wenn du jetzt mal nicht auf dem roten Teppich bist oder nicht ein Selfie Video aufnehmen musst? Nein, nicht Selfie, ich meine Casting Tape


Vanessa Eichholz: Die muss ich auch oft aufnehmen für Instagram. Aber genau Wahnsinn, an was man alles heutzutage denken muss.


Denn man muss ja auch technisch begabt sein heutzutage mit den ganzen Apps und Mikofonen und Videos und Schnitten und so weiter. Ich mache verschiedene Sachen. Also ich moderiere teilweise für verschiedenste Firmen hier in Amerika, aber auch teilweise für Deutschland. Ich mache Sachen über Instagram. Ich berate auch gerade eine deutsche Schauspielerin, die hier eine Fernsehserie versucht zu platzieren. Und ich helfe ein bisschen beim Konzept, auch bei der Besetzung und auch natürlich, weil ich mich ein bisschen damit auskenne und habe auch Kontakte. Also es gibt verschiedene Projekte, die ich nebenher mache.


Silke Burmeister: Wenn jetzt die Zuhörer, vielleicht gibt's da ja ein paar Schauspielbegeisterte da draußen, die auch gerne mal nach Hollywood kommen möchten, vielleicht auf die Schauspielschule gehen wollen oder einfach mal wissen möchten Wie fängt man an? Was rätst du den?


Vanessa Eichholz: Es ist schwierig, einen Rat zu geben, weil da gibt's keinen geraden Karriereweg, wie vielleicht bei einem Anwalt oder bei einem Mediziner. Es sind alles immer so spontane, nicht Zufälle, aber irgendwie passiert es dann teilweise so…


Sophie Seifried: Aber würdest du schon sagen, dass hier nach LA zu kommen oder nach Hollywood zu kommen und die Karriere anzufangen Sinn macht? Oder würdest du eher raten versucht lieber eure Karriere in Deutschland zu starten und dann schaut man mal was bei rauskommt? Ich kann mir schon vorstellen, gerade als Deutscher auch mit dem Akzent und so weiter….nicht so einfach, also bei mir hört man immer noch, wenn ich einmal Hallo sage, dass ich keine Amerikanerin bin.

Hallo!


Vanessa Eichholz: Also ich glaube, dass das gut ist heutzutage, dass halt alles viel internationaler ist. Das heißt was glaube ich ein ganz guter Weg ist, erst einmal versuchen, auf die deutschen staatlichen Schauspielschulen zu kommen, wie Ernst Busch oder Otto von Falckenberg in München. Dann hat man in Deutschland einen Weg rein. Ansonsten, wenn man vielleicht die kennt, die schon im Business sind? Ist natürlich auch immer gut und wenn nicht, ist glaube ich auch inzwischen London ein ganz gutter Weg. Also zumindest falls der Brexit nicht passiert, weil London einfach super viele internationale Produktionen hat, die natürlich dann auch in Amerika gesehen werden. Heißt dann kann man sich da was aufbauen. Man braucht im Moment noch kein Arbeitsvisum. Man kann natürlich einfach dort hinziehen und wohnen und in LA ist schon schwierig, weil du brauchst ein Visum. Du brauchst erstmal auch wahnsinnig viel Geld, um anzufangen. Du musst zur Schauspielschule gehen und du musst hier leben. Du musst erst mal ein Polster von 10 bis 15.000 haben, um überhaupt hier anzukommen. Das vergessen auch die meisten. Die kommen da mal ganz schnell rüber und da hört sich was so toll an Strand und Palmen und wie schön. Sophie Seifried: Es ist auch einfach schön und man hört es dann halt trotzdem immer wieder: ich habe als Kellnerin gearbeitet und plötzlich saß, keine Ahnung, Tarantino da und ich hatte eine Rolle. Genau so läuft es ja eigentlich nicht.


Vanessa Eichholz: Es läuft nicht so ab, aber teilweise gibt's schon Chancen von heut auf morgen. Also ich kann mich erinnern, ich war bei einem Werbe Casting, da hat mich mein Agent ganz fanatisch angerufen. Ja du musst jetzt sofort in die Siren Studios, so ganz bekannte Studios hier für Werbe Produktionen und du musst sofort dahin fahren. Und ja jetzt sofort. Ich habe dann alles stehen und liegen lassen, bin da hingefahren und die haben jemand gesucht die in ein ganz enges Leder Kleid von den Olsen Geschwistern passt, die haben auch so eine Modefirma. Ich habe vergessen wie die heißt aber die haben niemanden gefunden an dem Tag, dem dieses Leder Kleid passt..


Sophie Seifried: Außer Vanessa! Vanessa Eichholz: Ja wirklich. Es war so komisch, aber die die waren schon total am verzweifeln und ich bin dann gekommen und dann haben sie echt gezittert und dann bin ich aus der Umkleidekabine gekommen und es saß wie angegossen. Und die haben sich so gefreut und dann hat mich die eine gepackt, wir sind runter ins Studio gelaufen und dann hat sie gesagt sie muss mich sofort dem Regisseur vorstellen. Und dann stand ich halt vor Gus Van Sant. Das ist schon eine Regie Legende. Ja und das war eben Freitags und Sonntags bin ich dann zum Drehen ins Death Valley gefahren und wir haben dann ein paar Tage im Valley gedreht. Also es kann sich schon hier von einem Tag auf den anderen etwas ändern, was in Deutschland teilweise schwieriger ist, weil in Deutschland schon immer die gleichen Gesichter gecastet werden. Hier zwar auch, aber hier, weil es einfach so viel größer ist, gibt's schon immer mal wieder eine Lücke, die man schließen kann.


Silke Burmeister: Gibt es denn irgendeinen bestimmten Regisseur oder irgendwelche Schauspieler, mit denen du unbedingt mal zusammenarbeiten möchtest?

Sophie Seifried: Was wäre da dein Traum?


Vanessa Eichholz: Also klar gibt es so ganz unrealistische Träume, aber teilweise sind sie in Hollywood eben auch nicht unrealistisch. Also zum einen find ich natürlich Martin Scorsese ganz toll. Klassiker Quentin Tarantino natürlich, mit Franka Potente in Hollywood drehen und Leo und Brad Pitt sind natürlich zwei Schauspieler, die ich ganz, ganz toll finde.


Sophie Seifried: Leo ist schon Stammgast bei uns hier im Podcast. Vanessa Eichholz: Oh, wenn der hier ist, muss ich auch mal vorbeikommen.


Silke Burmeister: Wusstest du, dass er ein Sex Iglo in seinem Garten hat? (Scherz, Scherz) Vanessa Eichholz: Äh, nein.


Sophie Seifried: Also wir haben da ganz genaue Informationen.


Silke Burmeister: Wir haben hier unsere Top Secret Agents working for us in den Hollywood Hills, die immer bei jeder Promi Party dabei sind.


Vanessa Eichholz: Und warum bin ich da nicht eingeladen?

Silke Burmeister: Vielleicht, wenn du nochmal Sushi essen gehst mit einem der Regisseure, dann klappt das schon.

Vanessa Eichholz:. Ja, da hab ich echt einen Fehler gemacht.


Silke Burmeister Was ist denn für dich typisch LA? Außer Hollywood Partys?


Vanessa Eichholz: Zum einen, wenn's regnet, dass alle überhaupt nicht fahren möchten oder überhaupt raus möchten. Also das ist Wahnsinn. Es regnet. Es ist wie Armageddon. Irgendwie. Die Leute können das nicht vertragen.


Sophie Seifried: Das kann man sich echt nicht vorstellen, wer noch nie hier bei Regen war. Also man muss auch sagen gut, die Straßen sind überschwemmt, weil es hier kaum Gullis gibt. Irgendwie fließt da nichts ab. Die Erde ist so vertrocknet, dass nichts einsickern kann. Aber die Leute fahren wirklich Schritttempo. Niemand weiß, wo die Scheibenwischer sind. Keiner kriegt eine Kurve richtig hin. Ist echt Wahnsinn. Das ist echt typisch. Ist echt verrückt.


Vanessa Eichholz: Und zum anderen finde ich auch typisch LA, gerade wenn man in so Sportklamotten rumläuft, so mitten am Tag sieht man immer ganz viele Leute. Und ich denk mir dann immer arbeiten diese Leute nicht. Denkt sich wahrscheinlich auch jeder über mich. Aber in Deutschland arbeitet einfach jeder den ganzen Tag und hier in LA ist es halt so, viele sind Freelancer oder Schauspieler oder eben kreativ und viele arbeiten dann halt mal an einem Tag nicht.


Silke Burmeister: Aber das ist ja auch deine Arbeit. Als Schauspielerin musst du ja super aussehen. Vanessa Eichholz: Natürlich ist es dann auch wie zur Arbeit gehen. Genau. Ja, zum Sport gehen.


Sophie Seifried: Na gut, dann vielen lieben Dank, dass du hier warst,Vanessa.


Silke Burmeister: Ja, total schön, dich hier zu haben. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.


Vanessa Eichholz: Ja klar, auf jeden Fall.


Sophie Seifried: Willst du nochmal kurz dein Instagram sagen, dass man dir auch folgen kann. Vanessa Eichholz: Gerne. Mein Instagram sind meine drei Vornamen. Ich habe drei Namen Vanessa, Maria, Viktoria. Und zwar konnten sich meine Eltern nicht einigen. Meine Mutter war für Vanessa, mein Vater für Victoria und meine Oma hieß Maria mit Mittelname und deswegen hat sich die Maria dann als Mittelname durchgesetzt. Deswegen heiße ich Vanessa, Maria, Viktoria und das ist auch mein Instagram, obwohl ich eigentlich Vanessa Eichholz heiße, mein Schauspielname.


Silke Burmeister: Also, Vanessa, Maria, Viktoria. Vielen vielen Dank, dass du hier warst. Vanessa Eichholz: Danke euch. Tschüss.


Silke Burmeister: Das war's für heute. Aber bald kommen noch viel mehr Episoden, weil wir schon ein paar tolle Gäste haben, die uns zugesagt haben. Auf wen freuen wir uns jetzt schon ganz doll, Sophie?


Sophie Seifried: Genau. Es gibt auch noch ein paar andere Leute, die nicht mit dem Traum der Schauspielerei im Gepäck hergekommen sind, sondern mit einem Döner.


Silke Burmeister: Ja, einen ganz leckeren Döner und anscheinend der beste Döner der Welt, sagt Matthias. Ein Deutscher, der hier ein Business gestartet hat und mittlerweile schon mehrere Dönerbuden hat. Und das Besondere ist, er bietet sogar einen veganen Döner an. Hoffentlich bringt er einen mit.


Sophie Seifried: Ja, da bin ich echt gespannt. Ich habe noch nie einen veganen Döner gegessen. Vegetarisch ja, aber gerade vegan mit den Soßen usw.. Ich weiß nicht ob er da die gute Knoblauch Soße hinbekommt.


Silke Burmeister: Die Leute in Hollywood sind ja etwas anspruchsvoller, glutenfrei, vegan…


Sophie Seifried: Ja oder zumindest sehr sehr speziell. Dann haben wir auch noch eine Immigrations Anwältin zu Besuch, die uns ein bisschen erzählt, was momentan los ist. Wie man nach LA kommen kann. Wie die Chancen stehen. Was man braucht. Was für verschiedene Visums Arten es überhaupt gibt usw.. Weil sich das ja doch viele fragen. Viele haben den Traum, aber wissen dann doch nicht was ist eigentlich der erste Schritt?


Silke Burmeister: Und nicht jeder gewinnt die Green Card. So wie Lina, unser Gast von letzter Woche. Und dann haben wir auf jeden Fall auch noch einen tollen Kameramann, der immer für alle deutschen TV Jobs gebucht wird. Und auch wieder jetzt die nächsten Oscars covert. Also wirklich Front Row auf dem roten Teppich.


Sophie Seifried: Dann haben wir noch einen Skin Care Experten, der uns ein bisschen erzählt, was man heutzutage alles macht, was man spritzt, was für cremes man nimmt, was man einfriert…was man spritzt…


Silke Burmeister: Oh Gott spritzt!? Ich hoffe nicht. Noch nicht. Sowas habe ich noch nicht gemacht. Aber mal gucken. Vielleicht machen wir es hier live. Gwyneth Paltrow schwärmt auf jeden Fall von dem Herren, Julius heißt er. Er ist auch deutsch. Ja, viele interessante Deutsche hier. Sophie Seifreid: Genau. Und auf die nächste Episode könnt ihr euch auch schon freuen. Da geht's nämlich um das Thema Dating und Männer. Silke Burmeister: Na Hallelujah.


Sophie Seifried: Ja, da ist was los. Na gut, dann wünschen wir euch noch einen schönen Abend oder schönen Tag oder guten guten Start in den Tag. Je nachdem, wann ihr es hört. Und wenn ihr Zeit habt, dann meldet euch doch mal bei uns. Wir haben nämlich ein Instagram-Account…


Silke Burmeister: Der heißt Du und ich in LA.


Sophie Seifried: Ja und da könnt ihr uns gerne auch Themenvorschläge schicken oder sagen, was euch gefällt oder nicht so gut gefällt. Silke Burmeister: Und ja, wir freuen uns, von euch zu hören.


Sophie Seifried: Absolut. Also bis dann,Tschüss!


Silke Burmeister: Ciao! SHOW NOTES:

Folgt Vanessa Eichholz @vanessamariaviktoria





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