• Du Und Ich In LA

Podcast Episode 04: Dating in LA - Hollywood Stars, Jetset Affären und unanständige Online Dates!

Updated: Jan 12

Vermisst ihr auch eure Mädelsrunden? Dann hört in diese neue Podcast Folge rein, Sicherheitsabstand garantiert. Der Mädelsabend à la Corona versorgt euch mit den verrücktesten Dating Stories aus Los Angeles! Eine Stadt wie keine andere, in der anscheinend doch nicht nur Engel wohnen. Vom Sugar Daddy bis zu wilden Promi SM-Geschichten ist alles dabei. Also ihr Lieben: holt den Prosecco aus dem Kühlschrank und macht´s euch gemütlich. Hint: auch für die Männer sehr informativ!


Silke Burmeister: Hallo Ihr da draußen! Herzlich Willkommen zu unserer vierten Folge von Du und Ich LA und wir freuen uns, dass ihr wieder zuhört. Also vielleicht neu zuhört oder wieder zuhört. Auf jeden Fall sind wir hier gerade wieder in Silver Lake. Ein ganz toller Stadtteil von L.A.


Sophie Seifried: Ja, wo wir heute ganz besondere Gäste haben, was ihr vielleicht im Hintergrund hört. Ich habe meine zwei französische Bulldoggen mitgebracht. Lilly und Monet. Monet schläft und Lilly läuft hier durch die Gegend. Das hört ihr vielleicht ein bisschen....das Tapsen sind nicht wir sind, sondern die Hunde.


Silke Burmeister: Ja, genau. Und die sind so süß. Die sehen aus wie kleine Dumbos. Grau mit süßen Öhrchen. Und ich glaube, die eine fing gerade an zu schnarchen.


Sophie Seifried: Monet ist tief im Traumland.


Silke Burmeister: Und wir sind hier in Silver Lake, was eine Neighborhood in Los Angeles ist, aber eine, die sich extrem verändert hat in den letzten 10 Jahren, weil vorher gab's wirklich noch Gangs hier. Und mittlerweile ist es eine der angesagtesten Gegenden. Viele Künstler ziehen hier her und junge Familien.


Sophie Seifried: Die ganzen angesagten Restaurants, Bars usw.... Das ist meistens alles in Silver Lake oder Los Feliz. Momentan zumindest.


Silke Burmeister: Ja, Sophie ist Beachwood Canyon nicht weit entfernt auch nur 10 Minuten Autofahrt.


Sophie Seifried: Direkt unter dem Hollywood Zeichen.


Silke Burmeister: Ja, Adam Levine wohnt da mit seinem Model und seiner Familie. .


Sophie Seifried: Genau. Und Angelina Jolie auch bei mir.


Silke Burmeister: Und heute haben wir uns etwas Besonderes überlegt.


Sophie Seifried: Etwas ganz Besonderes.


Silke Burmeister: Etwas, was uns alle beschäftigt. Zumindest alle Singles beschäftigt. Und zwar Daten. Dating in LA. Und wie das hier alles so abläuft im Vergleich zu Deutschland. Und wir haben deswegen...


Sophie Seifried: Genau, es ist ein riesen Thema. Eine verrückte Story nach der nächsten. Und ja, deswegen hatten wir uns überlegt. Das sollten wir doch mal in unserem Podcast besprechen.


Silke Burmeister: Ja, so ist es.


Sophie Seifried: Hast du denn irgendeine verrückte Story?


Silke Burmeister: Du einige, ja. Also ich muss ja sagen, ich bin nicht der typische LA Dater. Ich treffe mich nicht heute zum Kaffee mit einem und dann zum Dinner mit einem Anderen. Und dann hab ich am Wochenende noch irgendeine heiße Affäre. Nein, nein, nein. Entweder man mag jemanden oder nicht. Bin da echt so ein bisschen deutsch. Also entweder....


Sophie Seifried: Old school.


Silke Burmeister: Absolut. Aber eine Sache habe ich erlebt, da hab ich mich gar nicht wiedererkannt. Aber das muss ja auch mal sein. Denn man darf ja auch das Leben genießen.


Sophie Seifried: Man muss das Leben genießen.


Silke Burmeister: Vor allem wenn man nur drei, viereinhalb, fünf Stunden von Las Vegas entfernt lebt.


Sophie Seifried: Oh ja. Vegas.


Silke Burmeister: Genau. Sin City. What happens in Vegas? Stays in Vegas.


Sophie Seifried: Ja?


Silke Burmeister: Ja, eigentlich schon. Aber ich teile es mal schnell mit euch. Ich war da auf einer Party eingeladen und habe kurz vor Ende einen Typen kennengelernt. Der hat mich angesprochen und auf den ersten Blick war er eigentlich gar nicht mein Typ. Er hatte so ein weißes Seidenhemd an, schwarzer Blazer drüber, schwarze, schicke Anzughose. Seine schwarzen Haare waren so ein bisschen zurückgegelt und dann hat er mich aus der Ferne mit seinen dunklen Augen ganz intensiv angeguckt oder fast angestarrt. Also ein bisschen strange, aber irgendwie sexy, muss ich sagen.


Sophie Seifried: Hypnotisierend.


Silke Burmeister: Ja ja. Ich war absolut hypnotisiert. Und dann hatten wir ein kurzes, nettes Gespräch, aber wirklich nur fünf Minuten, so dass du dir eigentlich keinen richtigen Eindruck schaffen kannst. Aber da war so ein bisschen so Chemistry und dann haben wir Nummern ausgetauscht und er hatte mir am nächsten Tag eine SMS geschickt. Und hat gemeint 'Möchtest du nach Mexiko City kommen? Mich besuchen?'.


Sophie Seifried: Nein.


Silke Burmeister: Er hat mir Daten geschickt bzw. schon die Flugdaten. Also das klang für mich wie eine Einladung. Und da dachte ich, das kann ich nicht machen. Na, was erwartet der nachher dann? Nachher bin ich dem irgendwas schuldig.


Sophie Seifried: Und vor allen Dingen dann noch in Mexiko.


Silke Burmeister: Ja stimmt. Lustig, dass du das sagst. Daran hab ich gar nicht gedacht, dass es eine fremde Stadt ist. Fremder Typ, Fremde....Man weiß ja nie, was da passiert, sondern eher eher an Oh Gott nachher denkt er ich bin so eine, so eine fancy Hooker, ne? Abe ich bin dann dort tatsächlich hin geflogen. Mexico City eine Hammer Stadt. Wir hatten vier ganz tolle Tage. Er war ein absoluter Gentleman und hat mich dann zum Abschied nochmal schick zum Essen ausgeführt. In La Contessa ein hippes Stadtviertel dort. Und dann waren wir dann im Restaurant und auf einmal überrascht er mich mit einer großen braunen Box, mit einer noch grösseren beigefarbenen seiden Schleife drauf und ich so ok.... Was ist das? Ich bin das 0 gewöhnt. Und dann mache ich diese Box auf und dann ist da eine Louis Vuitton Tasche drin.


Sophie Seifried: Nein.


Silke Burmeister: Mit einem Portemonnaie. Das gehört natürlich zusammen. Das war die aktuellste Kollektion Blau. Und dann sagt er noch dazu ‘Ja, blau wie deine schön blauen Augen’.


Sophie Seifried: Cheesy. Und hast du die Tasche noch als schönes Andenken?


Silke Burmeister: Nee, die hab ich. Ha! Ich muss ehrlich sagen, ich hab die dann auch nur einmal getragen.


Silke Burmeister: Einmal. Und nie wieder. Das ist nämlich schon viele Jahre her, wo ich am Anfang meiner Selbstständigkeit war. Ja, da war es dann so einen Monat hatte ich wenige Jobs. Und dann hab ich die tatsächlich verkauft, um meine Miete zahlen zu können.


Sophie Seifried: Ja. Aber dann hat sich das doch gelohnt.


Silke Burmeister: Absolut. Super Date, super Typ, super Tasche.


Sophie Seifried: und auch Miete wurde bezahlt.


Silke Burmeister: Das Portemonnaie hab ich übrigens immer noch.


Sophie Seifried: Ein Andenken. Das ist doch ne schöne LA Dating Anekdote. Ich glaube sowas passiert nicht so schnell in Deutschland, dass man irgendwie gleich nach Mexico City oder Tulum oder wo auch immer eingeflogen wird. Na das ist halt so ein bestimmter Schlag von Mann glaube ich.


Silke Burmeister: Ja und ich meine, das hört man natürlich immer wieder so Sugardaddy und Frauen, die wirklich nur auf Männer stehen, hier vor allem auch, die alles bezahlen. Wir kennen glaub ich auch einige, die wirklich erwarten immer eingeladen zu werden. Aber das war für mich komplett Neuland und ich muss auch sagen, es war mir too much. Deswegen hab ich das dann auch beendet. Es ging einfach nur um Luxus und um durch die Welt jetten. Er hat mich dann auch zu Formel1 eingeladen. Ich glaube es war in Singapur. Hab ich natürlich alles abgesagt und hab mich dann entfernt. Aber es war ne geile Zeit.


Sophie Seifried: Kannst mir ja mal seine Nummer geben.


Silke Burmeister: Ich stehe dann doch lieber auf den Musiker, auf den Rock'n'Roller.


Sophie Seifried: Verrückte Story, wovon es bestimmt auch noch mehrere gleich gibt. Aber ich würde auch sagen, dass wir jetzt einfach mit der neuen Folge loslegen. Viel Spaß!


Silke Burmeister: Wir haben heute zwei super Frauen zu Gast. Live aus LA. Superwomen Jul und Karola. Die zwei sind nämlich auch Deutsch. Jetzt habt ihr es also schon mit vier deutschen California Girls heute zu tun.


Karola Raimond: Zwei Blondinen, zwei Brünetten....Jul und Karola brünette. Sophie und Silke blond. Any man’s dream. Haha.


Silke Burmeister: Siehste. Und du hast es schon gesagt.....Es geht nämlich heute um Männer. Und die zwei Gäste, die zwei Mädels hier, Jul und Carola gehören nämlich zu meinem engsten Freundeskreis. Und über was reden wir gerne? Natürlich. Männer!


Silke Burmeister: Männer. Genau was haben wir uns noch überlegt für diese Episode?


Sophie Seifried: Wir wollten uns einfach mal ganz allgemein über Dating unterhalten, weil Dating in Deutschland und in LA oder Amerika generell schon relativ unterschiedlich ist. Und deswegen haben wir uns überlegt, dass wir einfach ein paar Mädels dazu einladen, um hier ein bisschen über unsere Erfahrung zu sprechen.


Silke Burmeister: Genau. Wir hoffen, dass ihr ganz viele spannende Dating Storys mitgebracht habt.


Sophie Seifried: Wollte ihr euch einmal kurz vorstellen, dass unsere Hörer wissen, wer ihr seid.


Jul Kohler: Ja also hallo, ich bin die Jul. Ich komme aus Berlin. Bin jetzt seit 12 Jahren in Los Angeles. Erst hergekommen als professionelle Tänzerin und jetzt Schauspielerin. Ich mache Voice-Over, schreibe, mache Filme und auch ein paar Stunts.


Silke Burmeister: Ich glaube auch, dass du mal für Britney Spears getanzt hast?


Jul Kohler: Katy Perry!


Silke Burmeister: Ich wünschte, wir hätten gerade einen YouTube-Channel und nicht nur einen Podcast.


Jul Kohler: Oh ja und neben mir sitzt die Karola.


Karola Raimond: Ja, ich bin die Karola. Und ich komme aus Frankfurt. Ursprünglich. Bin jetzt aber auch schon seit 12 Jahren in Los Angeles. Und ja, Schauspielerin, Filmemacherin. Ich schreibe...


Sophie Seifried: Aber ihr seid Single oder in einer Beziehung.


Karola Raimond: Ich bin Single. Das ist ungewöhnlich in Los Angeles…passiert nie. Niemand in Los Angeles ist jemals Single :)


Sophie Seifried: Weil alle so viel Zeit haben....Jeder ist mit seiner Karriere beschäftigt. Was ist mit dir?


Jul Kohler: Ich bin seit dreieinhalb Jahren in einer Beziehung mit einem Amerikaner.


Silke Burmeister: Also ich sag jetzt mal in unserem großen Freundeskreis...Es gibt wenige, die in einer festen Beziehung sind, noch weniger die verheiratet sind. Ich habe eine Freundin hier, die ist verheiratet, aber noch keine Kinder. Und in Deutschland, wenn man so an seine Freunde denkt. Ich habe viele, die verheiratet sind, die mittlerweile schon zwei Kinder haben. Das ist hier in unserem Alter noch nicht so. Woran liegt das?


Sophie Seifried: Bei mir ist es aber eigentlich fifty fifty. Aber dann ist es wirklich so entweder verheiratet und Kinder oder Dauer Single. Also es gibt wenig, die in einer Beziehung sind und dann kurz Single sind und dann wieder gleich in eine Beziehungen gehen.


Karola Raimond: Also ich hatte auch zwei. Ich muss sagen, in der Zeit, wo ich hier bin, war ich in zwei langen Beziehungen, also wirklich lang, sechs und zwei Jahre. Von daher habe ich beide Seiten erlebt.


Sophie Seifried: Wo habt ihr euch kennengelernt?


Karola Raimond: Ich habe ihn durch einen mutual friend kennengelernt. Genau. Er hat eigentlich ihn und seinen roommate damals eingeladen gehabt ins Chateau Marmont zu gehen. Super Location. Da wo alle Promis immer hin gehen, sehr schick.


Silke Burmeister: Da hab ich mal Jared Leto beim Essen beobachtet bzw. gestalked.


Karola Raimond: Aber er hat wirklich...weil ich ihn gefragt habe, ob er irgendwelche heissen Maenner kennt...Ich bin also gerade erst hierher gezogen und dann hat er mir erstmal Fotos gezeigt gehabt auf Facebook von einem Kumpel und seinem Roommate. Und sie sahen beide sehr hot aus. Muss man sagen. Und dann hat er beide eingeladen gehabt. Aber nur einer ist aufgetaucht. Sein Roommate nicht und ja…Wir haben uns gleich sehr gemocht und ich glaube, ich hab da noch ein bisschen Zeit gebraucht, weil ich gerade erst hergezogen bin. Und dachte nein auf keinen Fall eine feste Beziehung. Ich muss mich auf meine Arbeit fokussieren. Es würde mich nur ablenken und alles. Aber er war ein super Mann und wir waren dann sechs Jahre zusammen.


Silke Burmeister: Sechs Jahre ist schon sehr lange, lange.


Karola Raimond: Das hab ich damals uebhaupt nicht verstanden. So viele hab mir gesagt Oh mein Gott, wie kann das sein? Du ziehst hierher und lernst einen Mann kennen und dann bist du auch noch sechs Jahre mit ihm zusammen? Und ich dachte, von europaeischen Verhaeltnissen....Warum nicht? Natürlich kann das gehen und ich hab's nicht verstanden, dass so viele hier Single sind und mir gesagt haben, dass es so schwer ist, hier einen Mann kennenzulernen. Zu dem Zeitpunkt hab ich es nicht verstanden. Jetzt verstehe ich, was sie gemeint haben, weil diese Stadt ist wirklich schwierig, weil eben jeder so wie du schon gesagt hast, fokussiert ist auf die Karriere, Ziele und sich auch oft gar nicht die Zeit nimmt, erst mal jemanden richtig kennenzulernen.


Sophie Seifried: Viele reisen ja auch für ihren Job, sind viel unterwegs und arbeiten viel.


Karola Raimond: You work work work all the time. Du hast nicht sozusagen die Abende frei, wie man das in Europa kennt.


Sophie Seifried: Ich muss sagen, was natürlich ein riesen Thema hier ist, ist das ganze exklusiv sein, dass heisst hier kann man jemanden daten irgendwie über Wochen, Monate, keine Ahnung. Aber bis man diesen Talk hatte, ob wir jetzt wirklich fest exklusiv sind, kann eigentlich jeder machen, was er will. Also ich kenne echt Männer, die daten 5 Frauen gleichzeitig.


Sophie Seifried: Montag, Tina, Dienstag Maria und alles ist schick, weil er kann ja machen was er will. Es wurde ja niemals gesagt, dass es wirklich exklusiv ist, während in Deutschland finde ich schon, wenn du mit jemandem öfters irgendwie weg gehst, dann ist es schon, dass man so annimmt, dass man sich nicht, dass er sich nicht noch mit irgendeiner anderen trifft.


Karola Raimond: Und da muss man dann auch nicht irgendwie extra nachfragen. Aber hier habe ich schon oefter gehoert...I don't know if we were exclusiv or not...


Jul Kohler: Ja, das haben wir nicht. Das ist auch alles viel direkter. Ja, also man weiß gleich, ob man jemand mag oder nicht. Und ja, das war meine Erfahrung und in Deutschland hatte ich immer einen Freund und dann bei mir war es genau umgekehrt. Die ersten neun Jahre war ich Single. Ja, bei mir hat es 9 Jahre gedauert und ich habe auch Online-Dating gemacht und es ging gar nicht.


Sophie Seifried: Wo warst du?


Jul Kohler: Tinder, Bumble, Plenty of Fish....Ich habe hardcore alles durchgezogen aber kein Erfolg und ich hab meinen jetzigen Freund echt im Coffeeshop getroffen. Der saß neben mir, hat mich angequatscht. Drei Stunden später hatte ich seine Nummer.


Silke Burmeister: Hey Mädels, ich möchte ich gar nicht unterbrechen....Aber uns lacht gerade so ein Rosé Champagner an. Wenn wir schon unsere Girlsrunde Mädels Talk haben, wollen wir den mal öffnen und ein Schlückchen trinken.


Jul Kohler: Das hört sich wunderbar an..Und dann weiter über Dating stories reden.


Karola Raimond: Du willst uns hier betrunken machen, damit wir mit den ganz unanständigen Geschichten rausrücken. Oh Gott mein Deutsch Wenn wir ein bisschen Denglisch sprechen, nehmt es uns nicht übel.


Silke Burmeister: Und ihr da draußen, liebe Zuhörer, vielleicht seid ihr ja noch dabei. Wir hoffen es! Es bleibt nicht nur bei unserem Gegacker, es wird auch noch richtig spannend. Und vielleicht habt ihr ja auch Lust, euch ein Gläschen einzuschenken.


Jul Kohler: Danke für die Einladung. Dankeschön.


Sophie Seifried: Aber in deiner Onlinedating Zeit, hattest du auch irgendwelche verrückten Erlebnisse?


Jul Kohler: Oh ja, ja. Also erst mal war es das gleiche Problem, was du auch meintest. Man textet und dann dauert es alles so lange….Oh, ich mag ihn vielleicht, ja. Aber dann hörst du drei Tage nichts von ihm und auf einmal kommst du eine SMS Nachricht "What are you doing tonight?". Es ist vier Monate später. Das ist so wie. Hallo??


Karola Raimond: Das beste ist wenn sie einfach nur texten ‘Hey’.


Jul Kohler: Oder WhatsUp? Ja. Um zwei Uhr nachts. Guess what I am doing...Ich schlaf.


Silke Burmeister: Und anrufen können die sowieso nicht.


Karola Raimond: Nee, nee, nee. Da kriegst du ja einen Schock, wenn dich jemand anruft. Das macht man gar nicht mehr.


Sophie Seifried: Aber mittlerweile kriege ich wirklich einen Schock, das ist ein aggressiver Move gleich anzurufen und dann vielleicht auch noch mit Facetime.


Karola Raimond: Facetime...Oh Gott!


Silke Burmeister: Das bedeutet, dass du schon mal einen Schritt weiter bist auf seiner Liste..Einen Schritt höher glaub ich, wenn er dich anruft. Und was hast du so erlebt, als du dich mit Männern aus LA getroffen hast über die online Seiten?


Jul Kohler: Ja, was mir aufgefallen ist, dass viele total normal rüberkommen. Also sie verkaufen sich charmant und ich war auch so oh okay. Gentleman. Alles super. Und dann geht man nach Hause und dann kommen so komische Textnachrichten später. Zum BeispielDo you like to be hit?’….Wie bitte? Also er fragt mich, ob ich es mag geschlagen zu werden. Und dann ging der Text weiter...’falls du es magst, ich habe gerade Brownies gemacht. Und ich hab unten ein Basement. Komm’ doch vorbei’


Sophie Seifried: Und dazu hat er waehrend des Dates nichts gesagt?


Jul Kohler: Gar nichts. Wie auch immer. Total normal. Und es war auch so ein ganz süßer und lieber mit Brille...


Karola Raimond: Ja Ja die Brillenträger :)


Silke Burmeister: Die haben es faustdick hinter den Ohren.


Jul Kohler: Und es ging dann auch verrueckt weiter. Ich habe dann auch reagiert, natürlich, weil ich dachte, das ist ja eine andere Person. Und er meinte dann noch, dass er voll auf Frauen mit kurzen Haaren steht...


Sophie Seifried: So Domina maessig.


Jul Kohler: Nach einem Date. Und dann meinte er auch noch...Ja und ich hab auch Fesseln und alles und ich mache das schon ganz gerne und ich habe jetzt Brownies gemacht. Jetzt komm’ nochmal vorbei.


Sophie Seifried: Aber was hat denn das mit dem Brownies zu tun?


Jul Kohler: Ich weiß auch nicht, er meinte die ganze Zeit, dass er Brownies gemacht hat.


Karola Raimond: Ich schlage dich und dann bekommst du eine Portion Brownie....Ja davor waere vielleicht besser.


Silke Burmeister: Damit du es danach dann abtrainieren kannst...so typisch LA.


Sophie Seifried: Also ich meine generell...jedem das seine. Aber das per Text zu kommunizieren...und das nach dem ersten Date ist vielleicht der falsche Weg.


Jul Kohler: Und ich dachte auch noch die ganze Zeit, dass es ein Witz ist. Und dann hat er es auch gemerkt, dass ich ein bisschen distanziert wurde, aber auch dass ich so ein bisschen einen Scherz draus gemacht habe. Und dann meinte er dazu, dass ich mich nicht ueber ihn lustig machen soll, denn ich habe es ja noch gar nicht ausprobiert. Musste mal ausprobieren und dann kannst du erst deine Meinung dazu sagen..


Sophie Seifried: Und dann bist du vorbeigefahren?


Jul Kohler: Ja, genau...hahahahaha.


Silke Burmeister: Aber genau deswegen sollte man auch nicht zu viel Zeit investieren, bevor man denjenigen trifft. Viele chatten ja die ganze Zeit hin und her. Ein oder zwei, drei Wochen geht's hin und her mit Nachrichten schreiben und dann trifft man sich. Und dann ist man entweder enttäuscht oder so etwas passiert.


Jul Kohler: Aber es war wirklich wie eine andere Person. Wer bist du denn?


Sophie Seifried: Na ja, aber ich meine es ist schon gut, dass es gleich nach dem ersten Date kam, weil ich meine stell' dir mal du haettest ihn jetzt wochenlang gedatet und dann waere das rausgekommen.


Karola Raimond: So wusstest du wenigstens gleich, dass er ein Psycho ist.


Jul Kohler:....und dann wäre ich bei ihm zuhause gewesen, dann wäre ich auf einmal gefesselt im Bett.


Silke Burmeister: Ja, also du musst uns immer erzählen, wo du hingehst, wenn du mal auf einem Date bist.


Sophie Seifried: Was habt ihr denn sonst so erlebt? Irgendwelche Promi Dates?


Karola Raimond: Also ich hatte ganz am Anfang einen sehr bekannten Schauspieler kennengelernt und sehr attraktiv. Ich würde schon sagen Sexsymbol, Schauspieler und...


Sophie Seifried: George Clooney?


Karola Raimond: Ich sage keine Namen. Und das Lustige war ich hab ihn nicht erkannt. Ich war auf einem Charity Event und ich habe diesen sehr attraktiven Mann gesehen, der ein paar Tische weiter saß und immer wieder rüber geguckt hat. Und ich habe rüber geschaut, wir haben uns angelächelt und ich dachte der ist wahrscheinlich Model oder so. Der ist so attraktiv und als ich aufgestanden bin und rüber zur Toilette gelaufen bin, stand er irgendwie auch auf. Und auf dem Weg hat er mich dann angesprochen. Und dann haben wir uns ein bisschen unterhalten und als ich erzählt habe, dass ich aus Deutschland komme, hat er gemeint, dass er vor Kurzem in Berlin gedreht hat...Und dann wir haben uns ganz nett unterhalten. Dann wollte er meine Nummer und hat gefragt, ob wir uns mal treffen können und sowas. Und er fand das natürlich ganz toll, dass ich dann gefragt habe, wie man seinen Namen schreibt. Weil ich wusste nicht wie man seinen Namen schreibt. Und dann hat er also gemerkt dass ich keine Ahnung habe, wer er ist.


Silke Burmeister: Also wir wissen schon mal, dass er Schauspieler ist....Sieht total gut aus...es ist nicht George Clooney....sieht aus wie ein Model und er hat einen komplizierten Namen. Hmmmm.


Karola Raimond: Und dann bin ich zurück an meinen Tisch und die ganze Runde der Mädchen haben mir high fives gegeben....OMG...Wow. Und dann haben sie mir gesagt wer er eigentlich ist. Und dann kam erstmal so ein paar Textnachrichten, wo er sozusagen mich eingeladen hat, rüber zu ihm zu kommen in seinen Jacuzzi...


Silke Burmeister: Das haben hier nämlich die meisten Männer, die in den Hills leben.


Sophie Seifried: Keinen Video Abend aber ein Jacuzzi Abend.


Karola Raimond: Und das fand ich irgendwie sehr unpassend. Also mir war es egal, dass er so hot ist....Also der muss mich schon nach einem richtigen Date fragen. Und dann hat es Ewigkeiten gedauert und es gab immer nur diese kleinen Bootycall Texts. Und dann irgendwann mal hat er mich eingeladen zum Pumpkin Carving.


Silke Burmeister: Pumpkin Carving macht man zur Halloween Zeit, das bedeutet das man einen Kuerbis aushoehlt.


Sophie Seifried: Ja, ja, so eine Fratze rein schneidert.


Karola Raimond: Und dann dachte ich, das ist okay. Das ist etwas da kann ich mal zu ihm nach Hause gehen, weil das heißt, es ist ein Event und er hat auch noch andere Leute eingeladen.


Sophie Seifried: Jetzt wissen die Männer Bescheid, was sie anbieten muessen.


Karola Raimond: Aber ich war anscheinend die erste..typsich deutsch. Ich war natürlich zu früh. Ja, weil man sagt hier zum Beispiel 4Uhr und die Amis tauchen vor 6Uhr nicht auf. Aber ich wusste das natuerlich damals noch nicht und war dann natürlich pünktlich dort. Und dann hat er mich durch sein Haus geführt. Am Anfang hat er noch seine Sonnenbrille aufgehabt. Ja und dann hat er seine Sonnenbrille ausgezogen und hat seine Hände um meinen Hals gelegt. Und dann kam er immer näher und näher und ich dachte also attraktiv ist er schon aber das wurde mir dann schon ein bisschen unheimlich. Und dann habe ich mich aus der Halsumarmung raus gedreht…. Und ich war schon etwas freaked out.


Silke Burmeister: So ein bisschen gestrangelt, ja? Also nicht so ueber deinen Hals gestreichelt..?


Karola Raimond: Nein Nein! Also ich weiß, ich hab davon gehört, dass es Leute gibt, die darauf stehen. So ein bisschen gewürgt zu werden. Ich weiß nicht…ich zumindest nicht.


Silke Burmeister: Sorry aber worueber reden wir denn? Erst schlagen, jetzt wuergen.


Karola Raimond: Ich weiss nicht, ob er antesten wollte, ob ich drauf stehe oder so. Aber mir war das das schon ein bisschen unheimlich und dachte mir…mir ist egal, wie hot du bist. Ich lasse mich nicht wuergen. Also ja, das war meine Promi Dating Story.


Sophie Seifried: Aber dann habt ihr noch die Kürbisse ausgehoehlt?


Karola Raimond: Ja, Ja! Es kamen dann auch noch seine Freunde. Es war eine nette Runde und es war ein tolles Haus. Aber ich hab dann wirklich ein bisschen exzessiv an meinem Pumpkin rumgecarvt.


Silke Burmeister: Es ist auch schwierig, so Normalos in Anführungsstrichen kennenzulernen. Einfach so nette Typen von nebenan. Das gibt es hier in L.A. in dieser Stadt selten. Da muss man schon ein bisschen nach Orange County fahren, bisschen raus...


Karola Raimond: Oder du erwischst sie, wenn sie gerade fresh of the boat sind, wenn sie gerade erst herziehen.


Sophie Seifried: Ja, das heißt, man sollte sich direkt bei Immigration anstellen? Genau wenn sie aus dem Flughafen kommen und dort abgreifen.


Jul Kohler: So, jetzt wisst ihr alle, wenn ihr nach LA kommt dann geht zum Daten zur Immigration.


Silke Burmeister: Ich hatte das Glück, dass ich jemanden kennengelernt habe im Café, im French Café. Ich war da in der Ecke, war einkaufen und habe mir gedacht: Es ist vier Uhr nachmittags. Ich habe Lust auf einen Rotwein und bin dann dort zur French Happy Hour. Und ich war fast die einzige dort. Ein Paerchen sass an der Bar und ich habe mich an einen Tisch gesetzt. Und zwei Tische weiter saß jemand. Ein Mann und er hat auch einen Rotwein getrunken. Und wir kamen dann natürlich ins Gespräch...


Sophie Seifried: Wer hat wen angesprochen?


Silke Burmeister: Er hat mich angesprochen, weil ich eine tolle Geschenktüte in der Hand hatte, weil Zoran ein sehr guter Freund hatte Geburtstag an dem Abend und dann hat mich der Gentleman, der cute Musician, angesprochen hat gemeint: Who is the lucky person? Wer? Wer hat das Glück dieses schöne Geschenk zu bekommen?


Jul Kohler: Das ist aber auch 'ne Line.


Silke Burmeister: Eine Minute später hab ich mich zu ihm hingesetzt und drei Stunden später hatte er einen Strafzettel, weil er vergessen hat, die Parkuhr nachzufüllen.


Sophie Seifried: Mir wurde ja immer gesagt von meinen ganzen männlichen Freunden, die ich habe, dass sie am liebsten Frauen im Supermarkt kennenlernen. Da soll wohl Whole Foods am besten sein... das ist so ein teurer organischer Supermarkt hier.


Silke Burmeister: Der ist hier übrigens nur eine Minute zu Fuß ums Eck von mir.


Sophie Seifried: Aber es stimmt schon, wenn man in einen Supermarkt geht, faellt einem leicht etwas ein was man sagen koennte, um jemanden anzusprechen....oder du faehrst jemanden mit dem Einkaufswagen an... Da lernst du dann die normalen Leute kennen. Also ich kenne mehrere, die morgens wirklich am Sonntag zu Whole Foods gehen, speziell um zu schauen, wer da rumläuft.


Jul Kohler: Frauen und Männer?


Sophie Seifried: Männer.


Silke Burmeister: Da sind auch wirklich sehr viele hübsche Frauen bei Whole Foods, das muss man mal sagen.


Sophie Seifried: Aber deswegen geht es im normalen Leben auch einfacher. Ich war auch mal für ein paar Wochen auf Bumble, wo du ja als Frau zuerst etwas schreiben musst. Und was sollte ich denn immer Witziges schreiben? Ja, also du willst ja auch nicht nur Hey oder Hallo, wie wir schon gesagt haben schreiben. Aber jedes Mal durch die ganzen Fotos zu scrollen und dann zu sagen Ach ist das süß? Ist das dein Hund? Es interessiert doch auch niemanden.


Jul Kohler: Aber ganz kurz mal wieso haben so viele Männer Hunde?


Karola Raimond: Das finde ich auch irgendwie unheimlich. Also ich glaube das ist Beziehungersatz.


Jul Kohler: Das ist ein must picture online. Dann auch noch eins vor dem Spiegel oben ohne. Nee, nee, aber das mag ich bei Frauen auch nicht, wenn sie im Bikini posen.


Sophie Seifried: Und das finde ich auch krass, wie sich manche Frauen online präsentieren.


Karola Raimond: Also einfach nur, sale the sex, sale the curves.


Sophie Seifried: Aber wen sprichst du damit an?


Karola Raimond: Ja, klar. Keine feste Beziehung.


Sophie Seifried: Manche Filter gehen auch gar nicht....Wenn die Augen irgendwie ein 3/4 des Gesichts einnehmen. Also wo du dich echt fragst...was ist da los?


Jul Kohler: Und die Lippen so ganz dick. Nee, zu übertrieben. Ist das ein Alien? Aber da hatte ich auch mal so ein Date auf OkCupid. Er sah Hammer auf seinen Fotos aus. Er sah so Anfang 30 aus. Voll athletic. Super trainiert.


Jul Kohler: Dann treffe ich ihn und hab ihn erstmal gar nicht erkannt. Also auf jeden Fall 15 Jahre älter. War überhaupt nicht trainiert. Ist ja auch nicht schlimm, aber so hat er sich auf den Fotos präsentiert. Ja gut, dann hab ich mich halt hingesetzt, haben einen Kaffee getrunken, aber ich wusste natürlich sofort so ah ja, ne.


Sophie Seifried: Aber hat er dazu etwas gesagt?


Jul Kohler: Er meinte nur aus Scherz. Jaja, ich weiß, es ist ein altes Profilbild. Aber der Knaller kam dann noch....Ich habe es dann probiert sehr kurz zu machen. Habe mich hingesetzt und mich eigentlich innerlich gefragt warum ich nicht einfach gegangen bin..ich haette mich einfach umdrehen sollen und gehen sollen oder haette einer Freundin sagen sollen, dass sie anruft und sagt, dass es ein Notfall gibt...


Jul Kohler: Zumindest, bin ich danach nachhause. Und dachte, dass der sich auch nie wieder melden wird. Dann kam aber ein Text. Jetzt lese ich ihn erst einmal auf Englisch vor:


Jul Kohler: I had a great date. And I really want a woman that can romance me with her a***.


Silke Burmeister: Ohhhhhhh.


Sophie Seifried: OMG


Jul Kohler: Wie konnte er denn erst einmal denken, dass es ein great Date war? Und dann, wie ich jetzt auf diesen Satz reagieren soll?


Sophie Seifried: Silke, möchtest du mal übersetzen?


Silke Burmeister: Ich schuettel nur den Kopf und trinke noch ein Schlueckchen Rose.


Jul Kohler: Wie übersetzt man das?


Sophie Seifried: Naja, er möchte eine Frau, die ihn mit dem A***** verwoehnt.


Jul Kohler: Romantisiert. Mit mit dem Popoloch, so jetzt machen wir es PG.


Karola Raimond: Swarovski Steine um dein Popoloch bitte.


Jul Kohler: Und da habe ich nichts drauf geantwortet...ich habs nur all meinen Freundinnen geschickt.


Silke Burmeister: Das ist ja Wahnsinn....


Karola Raimond: Also in LA, alles was man denkt was nicht moeglich ist, ist moeglich. LA ist ein gutes Beispiel in der Hinsicht, dass es wirklich sehr viel gestörte, total durchgeknallte Menschen gibt.


Silke Burmeister: Stichwort durchgeknallt… Raja...Sophie, erzaehl mal von Raja, das ist ja nochmal was komplett anderes.


Sophie Seifried: Raya ist eine oder wird beworben als die Promi Dating-App, wo du dich nicht einfach anmelden kannst, sondern es ist so ein exklusiver Club, wo du zwei Freunde haben musst, die auch schon auf Raya sind und die müssen dich dann empfehlen und nur dann auch nur dann vielleicht lassen sie dich auf die Dating-App. Also es war mal ein ganz großer Artikel in der Zeitung, dass wohl Tom Kaulitz oder Bill Kaulitz einer von den beiden ist nicht rauf gekommen, wurde von Raya abgelehnt.


Silke Burmeister: Bestimmt Bill, weil Tom ist ja mit Heidi zusammen. Nicht, dass wir die verwechseln.


Sophie Seifried: Na ja, zumindest kannte ich ein paar, die auf Raya waren und die haben mich dann auch empfohlen. Und dann wurde ich auch akzeptiert. Und da ist es dann wirklich so, also bei den meisten anderen Dating-Apps musst du ja nur Fotos hochladen und kannst etwas in dein Profil schreiben. Und bei Raya musst du so ein ganzes Musikvideo kreieren. Also wo du deine Musik dann aussuchst und die Fotos.


Jul Kohler: Bist du noch drauf?


Sophie Seifried: Nee, ich war auch nur für eine Woche oder so drauf, weil ich es eher zum Spass gemacht habe, um die ganzen Promis darauf zu sehen. Also ich habe wirklich viele gesehen.. Chandler Bing....Matthew Perry über Kelly Osborn wirklich alle gesehen.


Silke Burmeister: Du hast Kelly Osborn gesehen. Das heißt, du hast auf Frauen angeklickt?


Sophie Seifried: Ich habe Frauen und Männer angeklickt, weil ich sehen wollte wer bei der App ist. Aber das Komische daran ist, ich habe auch Freundinnen von mir gesehen. Es heißt, du würdest dir denken, dass sie dir nur die lesbischen Frauen zeigen, aber die zeigen dir einfach alle Frauen.


Silke Burmeister: Es ist also so schwierig hier einen Mann zu finden, dass alle hier auf Frauen stehen auf ein mal.


Sophie Seifried: Nein, aber es war schon amüsant zu sehen und es ist schon ein bisschen was anderes. Aber ich fand Raya schon extrem poser-mäßig. Also vor den Autos immer und im Privatjet.... Wobei ich wirklich sagen muss, dass es mit dieser Musik hat insofern wirklich geholfen, dass wenn schon ein Song kam, wo du ganz genau wusstest das geht nicht, da konntest du gleich weiter swipen..


Silke Burmeister: Und was war jetzt mit Matthew Perry? Sorry, das muss ich jetzt mal wissen. Ich meine, das war auf jeden Fall kein Fake-Profile. Das muss man dazu sagen, bei Raya sind wirklich Celebrities und da stehen schon viele Frauen drauf.


Sophie Seifried: Also wenn ich mich mit Matthew Perry treffen würde, würde ich die ganze Zeit immer nur Chandler vor mir sehen. Also da würde gar nichts gehen. Da wuerde ich warten, dass Joe rein rennt und also....


Jul Kohler: Ich bin so ein Friends Fan.


Sophie Seifried: Deswegen hab ich ja auch schon so oft zu Silke gesagt, ich verstehe es nicht, warum es nicht mehr Speeddating gibt. Ich finde, du könntest mit einer Gruppe von Freunden hingehen...


Jul Kohler: Also da waere ich dabei... Ach nee, ich hab ja einen Freund.


Silke Burmeister: Hahahahaha....Da war ja was, wir erzählen es ihm nicht.


Sophie Seifried: Nein, aber du könntest so viele Männer gleichzeitig kennen lernen. Innerhalb von einer Minute weißt du ja, ob du Interesse hast..


Karola Raimond: Ja genau. Ich finde es auch eine gute Idee. Könnte man daraus nicht ein Business machen? Also ich hätte daran viel mehr Spaß. Wäre viel effizienter und für die Männer ware es viel günstiger.


Jul Kohler: Also das ist eine sehr gute Idee.


Silke Burmeister: Oder wir können ja schon mal proben. Wir können ja auch einfach so eine Party schmeißen, wo jeder einen Mann mitbringt, den er nicht haben will. Wie in Sex and the City.


Sophie Seifried: Da gibt's aber so einige, die du dann anschleppen wuerdest.


Karola Raimond: Nein, nein. Aber Bedingung ist, du musst jemanden mitbringe von dem du nichts möchtest aber wo du denkst, das ist ein guter Typ.


Silke Burmeister: Ja genau.


Sophie Seifried: Nicht dein Basement guy.


Karola Raimond: Ja, kein problem child


Silke Burmeister: Um Gottes willen. Kein narzisstischer Schauspieler.


Sophie Seifried: Abschließend kann man also sagen, dass man anscheinend am besten in Cafés geht mit auffälligen Geschenktüten oder ab in den Supermarkt, um jemanden kennen zu lernen.


Silke Burmeister: Und in Deutschland wuerde man jetzt einfach in die Kneipe gehen und ein Bier bestellen und ins Gespräch kommen. Ich vermisse Deutschland


Karola Raimond: Ja, ja, ich auch. Einfach so. Ich habe das Gefühl drüben wird weniger vorgespielt. What you see is what you get. Ehrlicher. Direkter. Und hier musst du halt wirklich erst einmal abwarten, bis sich dann die wahre Person zeigt.


Silke Burmeister: Und trotzdem sind wir alle noch hier und bleiben auch hier. Also vielen Dank.


Jul Kohler: Ja, es hat Spass gemacht!


Silke Burmeister: Und jetzt gehen wir zum Whole Foods, dem Supermarkt.


Alle: Yeah, Cheers!!




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